Newsletter TFG 3.0

Newsletter AK SL

Begrüßung

Liebe Leserinnen und Leser,
Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des Newsletters der Task Force Grenzgänger 3.0 der Großregion. Wenn Sie unseren Newsletter auch in Zukunft erhalten möchten, folgen Sie bitte dem Link Newsletter-Abonnement, um ihn zu abonnieren!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

1. Die Task Force Grenzgänger 3.0 der Großregion, bekannte und neue Gesichter mit einem gemeinsamen Ziel

Das Interreg-Projekt Task Force Grenzgänger 2.0 endete am 30.06.2021 und wurde durch die Task Force Grenzgänger 3.0 (TFG 3.0) ersetzt. Da das Projekt die Exekutiven des Gipfels der Großregion von seiner Nützlichkeit überzeugt hat, wurde es ohne Interreg-Finanzierung auf der Grundlage der Zusammenarbeit und der ausschließlichen Finanzierung durch die Partner der Großregion verlängert. Die Finanzpartner sind:

- Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

- Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

- Ministerium für Arbeit, Beschäftigung sowie Sozial- und Solidarwirtschaft Luxemburg

- Region Grand Est

- Präfektur Grand Est

- Departement Moselle

- Service public de Wallonie économie emploi formation recherche

- Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Die neue Struktur ist nun bei der Arbeitskammer des Saarlandes angesiedelt.

Das Ziel des Projekts bleibt die Verbesserung der Mobilität von Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt der Großregion durch die Beseitigung von Hindernissen oder Störfaktoren, auf die Grenzgänger oder die Unternehmen die Grenzgänger beschäftigen stoßen, aber auch von Studenten, Auszubildenden oder Personen in der Weiterbildung, die ihre Mobilität nutzen.

Die TFG 3.0 wird von Egbert Ulrich geleitet, der als ehemaliger operativer Partner des Projekts bereits Gelegenheit hatte, die Arbeit von der TFG kennen und schätzen zu lernen. Dank dieser Arbeit ist er mit den verschiedenen Akteuren und Strukturen des Arbeitsmarktes in der Großregion vertraut, und bringt dank seiner Kenntnisse in verschiedenen Bereichen auch einen neuen Blickwinkel mit.

Mit Céline Laforsch konnte die Arbeitskammer eine Expertin zurückgewinnen, die das Projekt der TFG seit dessen Beginn im Jahr 2011 begleitet hat. Sie ist Juristin und stellvertretende Leiterin, spricht fließend Deutsch und Französisch und hat sich im Laufe der Jahre ein anerkanntes Fachwissen in grenzüberschreitenden Fragen angeeignet.

Alfonsine Camiolo, Juristin, wurde von dem früheren Interreg-Projekt übernommen, wo sie seit Januar 2020 an der Arbeit der TFG beteiligt war. Dank dieser Arbeit hat sie einen sehr guten Überblick über die grenzüberschreitenden Hindernisse und möglichen Lösungen und kennt bereits die verschiedenen Akteure in der Großregion.

Eine Juristenstelle ist noch vakant. Das Bewerbungsverfahren läuft und wir hoffen, bald personell gestärkt die Arbeit als Dienstleister für die Partner und Arbeitsmarktakteure der Großregion fortzuführen.

Eva Ulrich, ein neues Gesicht im Team, kümmert sich um alle Verwaltungsangelegenheiten. Sie hat in Deutschland und Frankreich gelebt und gearbeitet und ist daher an eine interkulturelle Herangehensweise gewöhnt. Das Team der TFG 3.0 ist somit gut aufgestellt und motiviert ihren Beitrag zu leisten, um mit Anregungen und Lösungsvorschlägen zum Abbau von Mobilitätshindernissen in der Großregion beizutragen.

E. Ulrich (Leiter), C. Laforsch (Stellenvertretende Leiterin / Juristin), A. Camiolo (Juristin), E. Ulrich (Verwaltungskraft) (von links nach rechts)

2. Telearbeit von Grenzpendler in der Großregion: Neuigkeiten!

Anfang 2020 veröffentlichte die TFG eine Bestandsaufnahme zur Telearbeit und ihren Auswirkungen auf Grenzgänger. In dieser Bestandsaufnahme werden die bestehenden Rechtsvorschriften zu diesem Thema in den verschiedenen Teilen der Großregion vorgestellt. Seitdem hat dieses Problem weiter zugenommen, insbesondere im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Die Diskussionen über Telearbeit sind auf politischer Ebene sehr präsent (Vorschlag für die Zukunft), aber auch für die betroffenen Grenzgänger und Arbeitgeber.

Um viele Fragen zu beantworten, bietet die TFG 3.0 eine aktualisierte Zusammenfassung, in der die geltenden Vorschriften, die Herausforderungen sowie die geltenden Ausnahmeregelungen zusammengefasst sind.

3. Auszahlung französischer Renten an in Deutschland lebende Rentner: die TFG weist auf Fehlfunktionen hin

Bereits im vergangenen Jahr wurde die TFG auf Schwierigkeiten der saarländischen Rentner bei der Unterbrechung der Zahlungen französischer Altersrenten, insbesondere der Bergwerksrenten, aufmerksam. Das damalige Problem lag bei dem französischen Formular "Existenzbescheinigung", die einzelnen Angaben waren nicht ins Deutsche übersetzt. Zum besseren Verständnis: Diese Bescheinigung muss jedes Jahr von den deutschen Behörden abgestempelt und an das nationale französische Bearbeitungszentrum zurückgeschickt werden.

Die Übersetzung ist inzwischen erfolgt, aber unsere Netzwerkpartner berichten weiterhin von Fällen, in denen Rentnern die Rente vorenthalten wird, auch nachdem die Existenzbescheinigung übermittelt worden ist. Offenbar handelt es sich um ein Verwaltungsproblem, dass das Verfahren zur Übermittlung des Dokuments zwischen dem Bearbeitungszentrum „Renten im Ausland" und den Rentenkassen betrifft.

Um auf diese Feststellungen hinzuweisen, richtete der Leiter der Task Force Grenzgänger 3.0 ein Schreiben an den Direktor der „Groupement d'intérêt Public (GIP) Union Retraite". In seiner Antwort räumte dieser ein, dass es bei einigen Rentnern im Rahmen der jährlichen Existenzprüfung zu Unterbrechungen bei der Rentenzahlung kam und dass es schwierig war, eine Kontaktperson zu finden, die Beschwerden bearbeiten und Zahlungen wiederherstellen konnte. Der GIP hat daraufhin Korrekturmaßnahmen angekündigt. Es wurde ein Online-Dienst für die Erhebung von Beschwerden der Versicherten sowie ein zentraler Dienst für die Bearbeitung dieser Beschwerden eingerichtet. Außerdem wird erklärt, dass das jährliche Meldeverfahren durch die Übermittlung einer Lebensbescheinigung bis Ende des Jahres für die meisten Rentner abgeschafft werden soll, und zwar dank einer Intensivierung des Austauschs von Informationen über den Personenstand zwischen den französischen und deutschen Verwaltungen. Mit diesen Maßnahmen dürfte das Problem gelöst sein. Die TFG 3.0 wird die Entwicklungen natürlich weiterverfolgen.

Um mehr über das Projekt und die Arbeiten der Task Force Grenzgänger 3.0 herauszufinden, besuchen Sie die neue Internetseite.

 

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Chères lectrices, chers lecteurs,
Bienvenue à la première édition de la newsletter de la Task Force Frontaliers 3.0 de la Grande Région. Si vous désirez continuer à recevoir notre lettre d’information dans le futur, merci de suivre le lien suivant inscription newsletter pour vous inscrire !
Nous vous souhaitons une agréable lecture !

1. La Task Force Frontaliers 3.0 de la Grande Région, des visages familiers et nouveaux avec un objectif commun

Le projet Interreg Task Force Frontaliers 2.0 a pris fin le 30.06.2021 et fait place à la Task Force Frontaliers 3.0 (TFF 3.0). Le projet ayant convaincu les Exécutifs du Sommet de la Grande Région de son utilité, celui-ci a été prolongé en dehors du financement Interreg sur la base d’une coopération et d’un financement exclusif des partenaires de la Grande Région. Les partenaires financiers sont :

- le Ministère de l’économie, du travail, de l’énergie et du transport de la Sarre

- le Ministère du travail, affaires sociales, transformation et numérisation de la Rhénanie-Palatinat

- Ministère du travail, de l’emploi et de l’économie sociale et solidaire du Luxembourg

- la Région Grand Est

- la Préfecture Grand Est

- le Département Moselle

- le Service public de Wallonie économie emploi formation recherche

- le Ministère de la Communauté germanophone de Belgique

La nouvelle structure est désormais hébergée par la Chambre du travail de la Sarre.

La mission du projet reste l’amélioration de la mobilité des travailleurs sur le marché de l’emploi de la Grande Région en éliminant les freins ou irritants rencontrés par ceux-ci ou par les entreprises qui les emploient, mais aussi des étudiants, apprentis ou les personnes en formation continue faisant usage de leur mobilité.

La TFF 3.0 est dirigée par Egbert Ulrich, qui a déjà eu l’occasion de côtoyer et d’apprécier les travaux de la TFF en tant qu’ancien partenaire opérationnel du projet. Grâce à ce travail, il connaît les différents acteurs et structures du marché du travail de la Grande Région mais il apporte également une nouvelle perspective grâce à ses connaissances dans différents domaines.

Avec Céline Laforsch, la Chambre du travail a pu reconquérir une experte qui a déjà accompagné le projet de la TFF depuis ses débuts en 2011. Elle est juriste et directrice suppléante, parle couramment l'allemand et le français et a acquis, au fil de ses années, une expertise reconnue sur les questions transfrontalières.

Alfonsine Camiolo, juriste, a été reprise de l'ancien projet Interreg, où elle contribuait aux travaux depuis janvier 2020. Grâce à ce travail, elle a acquis une très bonne vue d'ensemble des freins transfrontaliers et des solutions possibles et connaît déjà les différents acteurs de la Grande Région.

Un poste de juriste est toujours vacant. La procédure de recrutement est en cours et nous espérons pouvoir bientôt avec ce renfort poursuivre de plus bel notre travail au service des partenaires de la Grande Région et les acteurs du marché du travail de la Grande Région.

Eva Ulrich, nouveau visage au sein de l'équipe, s'occupe de toutes les aspects administratifs. Elle a vécu et travaillé en Allemagne et en France, et est donc habituée à une approche interculturelle.

L'équipe de la TFF 3.0 dispose donc de conditions optimales afin d’apporter sa contribution à la réduction des irritants et freins à la mobilité dans la Grande Région en proposant notamment des éléments de réflexion et des pistes de solutions.

E. Ulrich (directeur), C. Laforsch (directrice suppléante/juriste), A. Camiolo (juriste), E. Ulrich (employée administrative) (de la gauche vers la droite)

2. L’exercice de télétravail par les navetteurs au sein de la Grande Région : Actualité !

Début 2020, la TFF publiait un état des lieux sur le télétravail et ses implications pour les travailleurs frontaliers. Cet état des lieux présente les législations existantes en la matière dans les versants de la Grande Région. Depuis cette thématique n’a cessé de prendre de l’ampleur notamment à la suite de la pandémie de COVID-19.  Les discussions concernant le télétravail sont très présentes au niveau politique (proposition d’avenir) mais aussi pour les travailleurs frontaliers et les employeurs concernés.

Pour donner suite à de nombreuses interrogations, la TFF 3.0 vous propose une synthèse actualisée rappelant les règles applicables, les enjeux ainsi que les mesures dérogatoires en vigueur.

3. Versement des retraites françaises aux retraités résidant en Allemagne : la TFF alerte sur les dysfonctionnements

L’année dernière déjà, la TFF était intervenue sur le thème des difficultés rencontrées par les retraités résidant en Sarre concernant l’interruption des versements de pension de retraite française, notamment les retraites de la mine. A l’époque, le problème se situait au niveau du formulaire français du « certificat d’existence » dont les mentions n’étaient pas traduites en allemand. Pour rappel, ce certificat doit annuellement être visé par les autorités locales allemandes et retourné au centre national de traitement français.

La traduction est depuis intervenue, malgré tout, nos partenaires de réseau continuent de nous faire remonter des cas de retraités privés de retraite même après envoi du certificat d’existence. Il semble que le dysfonctionnement soit administratif et se situerait au niveau de la procédure de transmission du document entre le centre de traitement « retraite à l’étranger » et les caisses de retraites.

Au vu de ce constat, le directeur de la Task Force Frontaliers 3.0 a adressé un courrier d’alerte au directeur du Groupement d’intérêt Public (GIP) Union Retraite. Ce dernier, dans sa réponse reconnait l’existence d’interruptions de versement de pensions pour certains retraités dans le cadre du contrôle annuel d’existence et une difficulté à identifier un interlocuteur à même de traiter les réclamations et rétablir les paiements. En réaction, le GIP annonce avoir pris des mesures correctives. Un service en ligne de recueil des réclamations des assurés et un service centralisé dédié au traitement de ces réclamations ont été mis en place. Il est également précisé que la démarche annuelle déclarative via transmission d’un certificat de vie devrait être supprimée d’ici la fin de l’année pour la majorité des retraités grâce à une intensification des échanges d’informations relatives à l’état-civil entre les administrations françaises et allemandes. Ces mesures devraient permettre de résoudre la problématique. La TFF 3.0 reste bien entendu attentive à l’évolution de la situation.

Pour en savoir plus sur le projet et les travaux réalisés par la TFF 3.0 rendez-vous sur le nouveau site internet

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