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Neue Berechnungsweise des Differenzkindergeldes in Deutschland

Sozialrecht 29.06.2017
FR - DE

Problematik:

Grenzgänger-Familien können sowohl im Wohnsitzstaat als auch im Beschäftigungsstaat Ansprüche auf Familienleistungen haben. Um eine Kumulierung der Leistungen zu verhindern, enthält die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit Regelungen, die die Ermittlung des für die Zahlung der Familienleistungen in erster Linie zuständigen Mitgliedstaats ermöglichen. Diese Regelungen sollen vermeiden, dass Familien Doppelleistungen erhalten, d.h. Familienleistungen mehrerer Mitgliedstaaten beziehen. Sie sollen es aber dennoch ermöglichen, gegebenenfalls vom anderen Mitgliedstaat den Unterschiedsbetrag zu erhalten, der sich ergibt, wenn dieser Staat höhere Familienleistungen vorsieht.

Auch wenn der in Artikel 68 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 geregelte Mechanismus des Unterschiedsbetrags eindeutig ist und von den Mitgliedstaaten anerkannt wird, wirft seine Anwendung jedoch Fragen auf.

Eine wiederkehrende Frage betrifft die Berechnungsweise des Unterschiedsbetrags durch die zuständigen Institutionen in Deutschland.

Die TFG 2.0 hat dieses Thema bearbeitet.



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